Wozu braucht man eine Haftpflichtversicherung? Diese Seite beschäftigt sich mit der Haftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung.
Grundsätzlich ist auch für Studenten eine private Haftpflichtversicherung unerlässlich. Allerdings ist für Studenten eine beitragsfreie Mitversicherung in der Familienhaftpflichtversicherung auch möglich und der Student braucht keinen eigenen Vertrag unterzeichnen. Dies gilt jedoch nur dann, wenn die Einschreibung direkt nach dem Ende der Schul- oder Berufsausbildung erfolgt und der Student noch immer ledig ist.
Hat der Student vor dem Beginn seines Studiums bereits eine bezahlte Beschäftigung ausgeübt oder ist unter Umständen bereits verheiratet, so muss er von der privaten Familienhaftpflichtversicherung ausgeschlossen werden. Dennoch lohnt sich in diesem Fall ein Versicherungsvergleich, denn die Angebote, Leistungen und Beiträge variieren stark zwischen den verschiedenen Anbietern. Prinzipiell ist es dem Studenten zu empfehlen, dass er sich für eine hohe Leistungsdichte und eine Versicherungssumme von mindestens drei Millionen entscheidet.
Sollte der Student besondere Interessen haben, so beispielsweise Wassersport wie Surfen, Segeln oder Ähnliches, dann ist zu beachten, dass der Abschluss einer Wassersporthaftpflicht erfolgt, denn bestimmte Risiken werden von den privaten Haftpflichtversicherungen nicht abgedeckt. Besonders wichtig sind diese Erweiterungen bei Auslandsaufenthalten, denn in einigen Ländern ist das Vorhandensein einer Wassersporthaftpflicht für Besitzer und Benutzer von Wassersportgeräten vorgeschrieben.
So ist es jedem Studenten zu empfehlen, dass er seinen Versicherungsschutz auch seinen Bedürfnissen entsprechend anpasst, sich umfassend informiert und die verschiedenen Anbieter miteinander vergleicht.
Speziell für Freiberufler und selbständige Personen ist eine private Haftpflichtversicherung fast schon unverzichtbar. Damit der Versicherungsnehmer allerdings auch eine passende Versicherungsgesellschaft findet, ist eine umfassende Beratung im Vorfeld zwingend erforderlich, denn die Leistungspakete und die Versicherungssummen werden hierbei genau auf die Person und das jeweilige Unternehmen abgestimmt. Wichtige Informationen zur Berufshaftpflichtversicherung findet der Interessierte unter anderem im Internet, denn hier werden kostenfreie Vergleichsportale und Tarifrechner angeboten, welche schnell und unkompliziert zu bedienen sind. Bei den meisten Versicherungsgesellschaften ist es mittlerweile auch möglich, dass der Versicherungsnehmer bereits online einen Vertrag abschließt.
Die Berufshaftpflichtversicherung sichert Einzelunternehmer und Freiberufler gegen Sach-, Personen- sowie unechte Vermögensschäden ab, welche in der Ausübung ihres Gewerbes entstehen können.
Eine zusätzliche Vermögensschadenhaftpflicht ist verschiedenen Berufsgruppen vom Gesetzgeber als Pflichtversicherung vorgeschrieben. So beispielsweise bei Notaren, Rechtsanwälten oder Steuerberatern.
Die Betriebshaftpflichtversicherung eignet sich vor allem für Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Transport, Handel und Werkstätten. Es ist sinnvoll, die gesamte Belegschaft in die Versicherung einzuschließen.
Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, zum Beispiel Lehrer können sich vorsorglich gegen schwerwiegende Fehler absichern. Eine Diensthaftpflicht leistet bei berechtigten Regressansprüchen.